Bernd Hanrath

TERUG

Bernd Hanrath

Schneehase

Bernd Hanrath

Wisent

Bernd Hanrath

In der Ruhe liegt die Kraft

Bernd Hanrath

Himmlisch

Bernd Hanrath

Bussard

Den Begriff „Naturtalent“ haben viele von uns schon mal verwendet oder zumindest weiß jeder ihn zu deuten. Beschreibt er doch im landläufigen Sinne einen Menschen, der eine bestimmte Fähigkeit hat ohne über die entsprechende Ausbildung zu verfügen. Daß diese Bezeich-nung sogar in mehrfacher Hinsicht zutreffen kann, zeigt uns der Maler Bernd Hanrath. Mit einem Schuss Selbstironie bezeichnet er sich auf seiner Visitenkarte nicht als Künstler oder trendig als Wildlife-Artist, sondern eben als Naturtalent. Und das bedeutet in seiner Lesart: ein Autodidakt  der Natur malt.

Nach eigener Aussage malt B.Hanrath alles. „Hauptsache, es ist ein Tier!“ Der weitaus größte Teil seiner Gemälde wird von der realistischen Darstellung unserer heimischen Tierwelt bestimmt. Dazu gesellen sich aber auch Haustiere, Nutztiere oder Liebhabertiere- vom Kaltblutpferd bis zum Kanarienvogel.

Vereinzelt findet man auch pure Landschaftsmalerei ganz ohne Tier. Sie ist ein Zeichen für die Identifikation des Malers mit unserer Region und Indiz für das fundierte Wissen um Tier und Umwelt. Er malt das, was er sieht und kennt. Ohne pädagogische Absicht kommen dem Betrachter seine Tiere nahe und provozieren Fragen, die der Künstler gerne beantwortet. Er möchte seine Protagonisten gleich und gerecht behandeln, darum malt er den Hirsch mit der gleichen Hingabe wie den Spatz. Das alles passiert  mit der ruhigen Gelassenheit eines Künstlers, der sein Thema gefunden hat und daran seit rund 40 Jahren arbeitet. Er überlässt es dem Betrachter, die Gemälde in eine Schublade zu sortieren. Er selbst gebraucht keine Kategorien, sondern sieht sich und seine Kunst als Fortführung der ältesten darstellenden Kunst der Menschheitsgeschichte. Schließlich sind die Höhlenmalereien die ältesten Bilder und Tierdarstellungen, die wir kennen. Tiermotive sind auch heute noch in hohem Masse emotional aufgeladen. Besonders in jüngster Zeit, wo im Spannungsfeld zwischen Tierliebe und Tiernutzung vom naturfernen Menschen große Probleme erfunden werden, wird das besonders deutlich.  So ist ein Wildschwein oder ein Hirsch fast schon automatisch ein Jagdmotiv, eine Pferdedarstellung etwas für den Reiter und ein Hausschwein ein Motiv für den Metzger? „Nein, nur zum Teil“ entgegnet uns der Maler. „Wenn der Betrachter eine Beziehung zum dargestellten Lebewesen hat, fällt ihm der Zugang natürlich leichter. Überraschenderweise finden aber auch Menschen „ihr“ Bild, nachdem sie gar nicht gesucht haben.“ Dieser Fall spricht besonders für den Künstler, hat er es doch dann geschafft, den Betrachter mit seiner Interpretation des tierischen Gegenübers zu fesseln und zu überzeugen. Und das funktioniert mit der ihm eigenen Auffassung von Kreativität: mit nur scheinbar bekannten Modellen etwas Neues finden; mit scheinbar alter Technik neue Strukturen erproben. Das ihm das gelingt, belegen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Ebenso finden sich Auszeichnungen und 1.Preise unterschiedlichster Herkunft in seiner Vita. Im bekannten Kunstmuseum Ahrenshoop an der Ostsee genauso wie im Naturkundemuseum Regensburg- bei  Galeristen mitten in Berlin oder in Amsterdam- überall sprechen seine Bilder die unterschiedlichsten Menschen durch ihre verblüffende Natürlichkeit an. Eine der ersten offiziellen Auszeichnungen  bekam er von der Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein. Der DFO, die größte Falkner-Organisation in der BRD zeichnete ihn mit einem 1.Preis aus; vom Naturhistorischen Museum in Magdeburg bekam er einen 1.Preis- das Guericke-Einhorn; es folgten der Publikumspreis des Heineanums in Halberstadt. Der Jahr-Verlag in Hamburg würdigte seine Arbeit als „Bestes Tiergemälde des Jahres“ und vom Nationalpark Harz wurde er in der Ausstellungsreihe Natur-Mensch ebenfalls geehrt. Besonders herausragend war für ihn der Titel „Best Wildlife Artist“ beim wichtigsten Wettbewerb für Wildtiermalerei in den Niederlanden und die Einladung seine Gemälde  im EU-Parlament in Strassburg zu zeigen. Er ist regelmäßiger Illustrator der „Wild&Hund“, hat Kalender gestaltet und jagdliche Literatur komplett neu illustriert. Und das alles nur mit Fuchs´und Has´und …Talent…- erstaunlich